Submarining beim Dating ist hinterlistiger als du denkst
Du hast es sicher schon einmal gehört oder selbst erlebt: Man begegnet jemandem online, alles scheint perfekt zu sein, und plötzlich ist die Person wie vom Erdboden verschluckt. Was da genau passiert ist? Das nennt sich Submarining. Aber keine Sorge, im Folgenden werden wir genau unter die Lupe nehmen, was dieser schlüpfrige Dating-Trend bedeutet und wie du ihn erkennst.
Was ist Submarining?
Submarining ist ein ziemlich schräger Begriff, der ursprünglich aus dem Englischen stammt. Im Grunde genommen bedeutet es, dass jemand eine Beziehung oder ein Date abbricht, nur um später, oft ohne jede Vorwarnung, wieder aufzutauchen. Ja, als wäre man in einem U-Boot untergetaucht und kommt plötzlich wieder an die Oberfläche. Das Ganze hat oft nichts mit dem Tod oder den Umständen zu tun – stattdessen hat man einfach das Interesse verloren oder fühlt sich unwohl.
Hier sind ein paar typische Szenarien, die so ein Submarining-Eintritt begleiten können:
- Ein paar großartige Dates, dann auf einmal Funkstille.
- Nach wochenlangem Schreiben wird der Kontakt ohne Vorwarnung abgebrochen.
- Nach einer längeren Zeit der Stille, eine Nachricht: „Hey, wie geht’s?“ – als wäre nichts gewesen.
Die Hintergründe: Warum machen Menschen das?
Wo fangen wir da bloß an? Es gibt unterschiedliche Gründe, die dazu führen können, dass jemand submariniert. Man könnte sagen, einige dieser Gründe sind fast schon klassisch im Dating-Kosmos. Mal schauen:
- Angst vor Nähe: Manche Menschen können sich einfach nicht auf etwas Festes einlassen. Wenn die Gefühle stärker werden, ziehen sie sich zurück, anstatt sich zu öffnen.
- Unsicherheit: Vielleicht hat die Person Angst, verletzt zu werden und denkt, dass es einfacher ist, einfach zu verschwinden, anstatt sich mit ihren Gefühlen auseinanderzusetzen.
- Interesse verloren: Man trifft jemanden, der erst spannend ist, aber dann nicht mehr. Statt ehrlich zu sein und Schluss zu machen, lässt man es einfach auslaufen.
- Lebensumstände: Manchmal sind äußere Einflüsse schuld, sei es Stress im Job, familiäre Situationen oder einfach der allgemeine Wahnsinn des Lebens.
Wie erkenne ich Submarining?
Das Schlimmste am Submarining ist, dass du oft gar nicht weißt, was passiert ist. Plötzlich ist der Kontakt weg, und es bleibt einem nur die Frage: „Was ist passiert?“ Hier sind einige Anzeichen, die darauf hinweisen könnten, dass du es mit einem Submariner zu tun hast:
- Unregelmäßige Kommunikation: Du schreibst viel und dann wird es plötzlich still. Es gibt keine klaren Erklärungen oder keine Reflexion über das, was zwischen euch war.
- Wenig Engagement: Wenn die Person nie wirklich Lust hat, dich in der realen Welt zu treffen oder alles immer nur „baket“, könnte das ein rotes Fähnchen sein.
- Keine ernsthaften Gespräche: Über oberflächliche Themen hinaus kommen die Gespräche selten. Man redet nicht über Gefühle oder was man eigentlich will.
Was kannst du tun?
Okay, du hast jetzt ein bisschen über Submarining gelesen, und vielleicht fragt du dich, was du tun sollst, wenn du glaubst, in so einer Situation zu sein. Hier sind einige Tipps, die dir helfen könnten:
- Kommunikation: Sprich die Person darauf an. Frag direkt, wie sie zu dir steht. Manchmal öffnet das Türen, die vorher verschlossen waren.
- Setze Grenzen: Wenn ihr häufig viele Fragen über das Leben stellt oder dir nicht die Aufmerksamkeit schenkt, die du verdienst, überlege, ob du weiterhin Zeit investieren möchtest.
- Sei ehrlich zu dir selbst: Überlege dir, was du eigentlich willst und ob die Person das wirklich repräsentiert. Wenn nicht, ist es vielleicht besser, loszulassen.
Alternativen zum Submarining
Das Datingspiel hat viele Facetten, und nicht jeder muss submarinieren, um seinen Platz zu finden. Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, wie du dich im Dating-Universum verhalten kannst – hier sind ein paar Alternativen:
- Offene Kommunikation: Sprich offen über deine Wünsche und Ängste. Ehrlichkeit kann viel Druck nehmen!
- Finde Gemeinsamkeiten: Teile deine Hobbys oder Interessen, das kann eine tiefere Verbindung herstellen.
- Vertrauen aufbauen: Lass dir Zeit, um Vertrauen aufzubauen, bevor du dich emotional vollkommen öffnest.
Die langfristige Perspektive
Wenn man es genau betrachtet, liegt das Problem beim Submarining meistens in der Unfähigkeit, sich ehrlich mit anderen auseinanderzusetzen. Klar, niemand möchte das Gefühl haben, anderen „auf die Nerven“ zu gehen, aber das macht es nicht besser. Langfristig gesehen ist Kommunikation der Schlüssel, und nur ehrlich zu sein kann die Grundlage für etwas Festes schaffen.
Wenn du öfter mit Submarinern zu tun hast oder selbst auf der Suche bist, sei nicht enttäuscht. Jede Erfahrung bringt dich ein Stück weiter und verändert deine Perspektive auf das Dating-Leben. Vielleicht sitzt du gerade mit Freunden beim Kaffee und schüttelst den Kopf über alles, was dir beim Dating passiert ist. Baue aus deinen Erfahrungen etwas Positives und finde heraus, was du wirklich willst.
Fazit: Schluss mit dem U-Boot-Dating
Submarining ist ein Phänomen, das vor allem zeigt, was in der modernen Dating-Welt schiefgehen kann. Doch nicht alles ist verloren! Es gibt immer einen Weg, wie du dich schützen und trotzdem positive Erfahrungen sammeln kannst. Also lass dich nicht unterkriegen, auch wenn der eine oder andere U-Boot-Besatzung aus der eigenen Flotte verschwindet.
Denke daran, dass du wertvoll bist und nur die, die deine Zeit und deinen Raum respektieren, einen Platz in deinem Leben verdienen. Bleib ehrlich und höre auf dein Herz!
Hast du auch schon einmal eine Erfahrung mit Submarining gemacht? Teile deine Geschichten in den Kommentaren!


